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Marriage and the Law in the Age of Khubilai Khan

Marriage and the Law in the Age of Khubilai Khan

Cases from the Yuan Dianzhang

  • Author: Bettine Birge
  • Publisher: N.A
  • ISBN: 9780674975514
  • Category: China
  • Page: 336
  • View: 9991
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These thirteenth-century legal cases from the classic compendium Yuan dianzhang reveal the complex, contradictory inner workings of the Mongol-Yuan legal system, as seen through the prism of divorce, adultery, rape, wife-selling, and other marital disputes. Bettine Birge offers a meticulously annotated translation and analysis.

Historical Dictionary of the Mongol World Empire

Historical Dictionary of the Mongol World Empire

  • Author: Paul D. Buell,Francesca Fiaschetti
  • Publisher: Rowman & Littlefield
  • ISBN: 1538111373
  • Category: History
  • Page: 420
  • View: 9959
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This second edition contains a chronology, an introduction, appendixes, and an extensive bibliography. The dictionary section has over 900 cross-referenced entries on important personalities, politics, economy, foreign relations, religion, and culture.

Hammer and Anvil

Hammer and Anvil

Nomad Rulers at the Forge of the Modern World

  • Author: Pamela Kyle Crossley
  • Publisher: Rowman & Littlefield Publishers
  • ISBN: 1442214457
  • Category: History
  • Page: 360
  • View: 5410
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This groundbreaking book examines the role of rulers with nomadic roots in transforming the great societies of Eurasia, especially from the thirteenth to sixteenth centuries. Distinguished historian Pamela Kyle Crossley, drawing on the long history of nomadic confrontation with Eurasia’s densely populated civilizations, argues that the distinctive changes we associate with modernity were founded on vernacular literature and arts, rising literacy, mercantile and financial economies, religious dissidence, independent learning, and self-legitimating rulership. Crossley finds that political traditions of Central Asia insulated rulers from established religious authority and promoted the objectification of cultural identities marked by language and faith, which created a mutual encouragement of cultural and political change. As religious and social hierarchies weakened, political centralization and militarization advanced. But in the spheres of religion and philosophy, iconoclasm enjoyed a new life. The changes cumulatively defined a threshold of the modern world, beyond which lay early nationalism, imperialism, and the novel divisions of Eurasia into “East” and “West.” Synthesizing new interpretive approaches and grand themes of world history from 1000 to 1500, Crossley reveals the unique importance of Turkic and Mongol regimes in shaping Eurasia’s economic, technological, and political evolution toward our modern world.

Jesus von Nazareth - was er wollte, wer er war

Jesus von Nazareth - was er wollte, wer er war

  • Author: Gerhard Lohfink
  • Publisher: Verlag Herder GmbH
  • ISBN: 3451338890
  • Category: Religion
  • Page: 550
  • View: 7826
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Wer war Jesus? Ein Prophet? Davon gab es viele. Ein Wunderheiler? Ein Sozialrevolutionär? Ein Weisheitslehrer? Auch davon gab und gibt es viele. Gerhard Lohfink fragt, was das Einmalige des Jesus von Nazaret ausmacht, er fragt nach dem Mehr, konkret nach dem Selbstbewusstsein Jesu, nach dem Anspruch, mit dem Jesus auftrat, nach dem, was er wirklich wollte. Das Ergebnis ist ein neues Bild des Jesus von Nazaret, überzeugend, vertiefend und in ausnehmend gut lesbarer Sprache geschrieben. Eine Bereicherung für alle, denen Christsein etwas bedeutet.

Jerusalem und der eine Gott

Jerusalem und der eine Gott

Eine Religionsgeschichte

  • Author: Othmar Keel
  • Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
  • ISBN: 3525540299
  • Category: Religion
  • Page: 128
  • View: 9213
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Wenige beruhmte Stadte waren im Lauf ihrer Geschichte so umstritten wie Jerusalem. Selten wurde die Stadt von Herrschern aus ihren Reihen regiert. Lang ist die Liste der fremden Machte, die uber sie geherrscht haben, schon in biblischer Zeit. Agypter, Assyrer, Babylonier, Perser, Ptolemaer, Seleukiden und Romer haben einander abgelost. Immer wieder stellte sich die drangende Frage, wie man sich den neuen Herrschern und ihrer Kultur gegenuber verhalten soll. Unterschiedlichste Formen von Anpassung und Widerstand wurden praktiziert. Seine weltgeschichtliche Bedeutung verdankt die Stadt aber nicht den turbulenten politischen Auseinandersetzungen, dem Wachsen und Schrumpfen ihres Territoriums, sondern der Tatsache, der Geburtsort jenes Monotheismus geworden zu sein, der zu einem wesentlichen Element des Judentums, des Christentums und des Islam wurde. Diese monotheistischen Religionen erfreuen sich heute nicht eines besonders guten Rufs. In breiten Kreisen geniessen polytheistische Systeme mit ihrer Vielzahl von Gottheiten mehr Sympathie.Der seit 50 Jahren wissenschaftlich tatige Othmar Keel skizziert in knappen Strichen, wie der israelitisch-judische Monotheismus bei seiner Entstehung viele Erfahrungen, Symbole und Erkenntnisse polytheistischer Religionen aufgenommen und in seine globale Vision integriert hat. Das zu zeigen verwendet Keel ebenso souveran biblische wie ausserbiblische Texte, archaologische wie neueste ikonographische Funde. Besonders letztere kommen in seiner Darstellung stark zum Zug und fuhren wiederholt zu uberraschend neuen Einsichten.

Osmanismus, Nationalismus und der Kaukasus

Osmanismus, Nationalismus und der Kaukasus

Muslime und Christen, Türken und Armenier im 19. und 20. Jahrhundert

  • Author: Fikret Adanır,Bernd Bonwetsch
  • Publisher: Reichert Verlag
  • ISBN: N.A
  • Category: History
  • Page: 327
  • View: 5937
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Die Beitrage dieses Bandes behandeln unterschiedliche Probleme und Aspekte der Geschichte des "Krisenherd Kaukasus." Das Spektrum der Themen reicht vom Gebrauch der Geschichte zur Legitimation politischer Anspruche uber die Quellengrundlage derartiger historisch begrundeter Anspruche, die Erscheinungsformen von Nationsbildung und nationalem Bewusstsein, die Ethnisierung des Sozialen bzw. die Politisierung des Ethnischen bis hin zu der Frage der Zukunftsfahigkeit multinationaler Staatskonzepte wie des Osmanismus im Zeitalter des Nationalismus. Zusammengehalten werden sie durch die Geschichte des turkisch-armenischen Verhaltnisses, das seine Schatten auf alle behandelten Fragen wirft. Die Beitrage erfassen die aktuelle Forschungsdiskussion und regen zu weiterfuhrenden komparatistischen Fragen an.

Das Feinschmecker-Handbuch Käse

Das Feinschmecker-Handbuch Käse

  • Author: Brigitte Engelmann,Peter Holler
  • Publisher: N.A
  • ISBN: 9783848004782
  • Category:
  • Page: 600
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Begegnungen mit China

Begegnungen mit China

  • Author: Folker Reichert
  • Publisher: N.A
  • ISBN: N.A
  • Category: China
  • Page: 336
  • View: 2968
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Erfahrung des Fremden

Erfahrung des Fremden

Die Beschreibung Ostasiens in den Augenzeugenberichten des 13. und 14. Jahrhunderts

  • Author: Marina Münkler
  • Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
  • ISBN: 3050078553
  • Category: History
  • Page: 316
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Gegenstand dieser Arbeit sind die im Zeitraum zwischen 1245 und 1370 entstandenen europäischen Berichte über das mongolisch beherrschte Ostasien und die Funktion, die ihnen als Augenzeugenberichte in der Diskursivierung der Fremde zukam. Während die ersten Berichte der Franziskanermönche Johannes de Plano Carpini und Wilhelm von Rubruk noch ganz unter dem Eindruck der mongolischen Bedrohung Europas standen, wandelte sich mit Marco Polo das Bild der Mongolen nachhaltig und schuf damit Rauf für die positiv gefärbten Darstellungen des franziskanischen Missionars Odorico da Pordenone und den fingierten Bericht des englischen Ritters John Mandeville, der einen Wendepunkt in der narrativen Aneignung des Fremden bezeichnet. Das Buch geht der Frage nach, in welcher Weise die Kontaktsysteme der Diplomatie, des Handels und der Mission Wissen über das Fremde generierten, ob und wie sie es schriftlich fixierten und welchen Beschreieungsmustern die entstehenden Berichte folgten. In diesem Zusammenhang geht die Untersuchung nicht von der geläufigen Entgegensetzung von "realistischen" gegenüber "traditionellen" Berichten aus, sondern versucht durch die Verknüpfung von Kontaktsystemen und Beschreibungsmustern, in welcher Weise Erfahrung generiert und verarbeitet wurde. Dabei wird deutlich, dass die Berichte nicht durch den bis in die jüngere Forschung immer wieder behaupteten Widerspruch zwischen überlieferten Topos und eigener Erfahrung gekennzeichnet, sondern dass Topos und Erfahrung eng miteinander verknüpfte Formen der Wirklichkeitskonstitution sind, die Beschreibung überhaupt erst ermöglichen.

Geschichte der alten chinesischen Philosophie

Geschichte der alten chinesischen Philosophie

  • Author: Alfred Forke
  • Publisher: Walter de Gruyter
  • ISBN: 3110834294
  • Category: Philosophy
  • Page: 610
  • View: 4431
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Das Bildnis in der Kunst des Orients

Das Bildnis in der Kunst des Orients

  • Author: Martin Kraatz,Jürg Meyer zur Capellen,Dietrich Seckel
  • Publisher: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH
  • ISBN: N.A
  • Category: Art, Asian
  • Page: 309
  • View: 7424
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Dschihad im Kaukasus

Dschihad im Kaukasus

antikolonialer Widerstand der Dagestaner und Tschetschenen gegen das Zarenreich (18. Jahrhundert bis 1859)

  • Author: Clemens P. Sidorko
  • Publisher: Reichert Verlag
  • ISBN: N.A
  • Category: History
  • Page: 483
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English description: From an early stage the fight of the Muslim people of the Northern Caucasus against the advancing Russian empire coincided with religious reform movements. The study examines the conditions and development of this process up to the founding of a state by the legendary imam Shamil. It also contains a sumary of the historical events, an investigation into the composition of the followers and the elites of resistance as well as an examination of the organisational structures of the imam state and its impacts on social conditions and on everday life. German description: Der Abwehrkampf der Muslimvolker Nordkaukasiens gegen das vordringende Russland fiel bereits fruh mit religiosen Reformbewegungen zusammen. Die Studie untersucht Voraussetzungen und Entwicklung dieses Prozesses bis zur Staatsschopfung des legendaren Imam Samil. Neben dem Abriss der Ereignisgeschichte stehen v.a. die Zusammensetzung von Anhangerschaft und Eliten des Widerstands sowie die Organisationsstrukturen des Imamatstaats und seine Ausgestaltung als Lebenswelt im Zentrum der Analyse.

Des Kaisers neue Schulen

Des Kaisers neue Schulen

Bildungsreformen und der Staat in Südchina, 1901-1911

  • Author: Hajo Frölich
  • Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
  • ISBN: 3110556537
  • Category: History
  • Page: 441
  • View: 8528
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1901 begann Chinas Regierung ein Reformprogramm, auf dem das Land bis heute aufbaut. Zehn Jahre später ging das Kaiserreich unter. Ein Widerspruch? Die genaue Untersuchung der Bildungsreformen in der Provinz Guangdong zeigt, wie der Erfolg den Untergang beschleunigte. Neue Techniken und Maßstäbe, die die Qing-Dynastie selbst einführte, enthüllten erst, wie schlimm es um den alten Staat bestellt war.

Aspekte des sozialen Wandels in China

Aspekte des sozialen Wandels in China

Familie, Bildung, Arbeit, Identität

  • Author: Björn Alpermann,Birgit Herrmann,Eva Wieland
  • Publisher: Springer-Verlag
  • ISBN: 3658215437
  • Category: Social Science
  • Page: 359
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Chinas Gegenwartsgesellschaft gleicht einem sozialwissenschaftlichen Laboratorium: Einerseits ist sie einer rasanten Umgestaltung unterworfen, die in vielerlei Hinsicht Parallelen zur Entwicklung in westlichen Ländern aufweist. Andererseits finden diese Prozesse sozialen Wandels in anderer zeitlicher Abfolge und Geschwindigkeit, vor einem eigenen historischen und kulturellen Hintergrund und unter gänzlich anderen politischen Vorzeichen statt. Dies ermöglicht es, gängige soziologische Theorien nicht nur anzuwenden, sondern zugleich ihre Erklärungskraft für den Fall China kritisch zu hinterfragen. Die Beiträge dieses Bandes nehmen mit den Themen Familie, Bildung, Arbeit und Identität die neuralgischen Punkte der chinesischen Gesellschaft in den Blick. Damit trägt der Band sowohl zu einem vertieften Verständnis der chinesischen Moderne als auch zur soziologischen Theorieentwicklung bei.

Literarische Skripta in Ostfrankreich

Literarische Skripta in Ostfrankreich

Edition und sprachliche Analyse einer französischen Handschrift des Reiseberichts von Marco Polo (Stockholm, Kungliga Biblioteket, Cod. Holm. M 304)

  • Author: Anja Overbeck
  • Publisher: N.A
  • ISBN: N.A
  • Category: French language
  • Page: 546
  • View: 4712
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Verkehrswege in Kaukasien

Verkehrswege in Kaukasien

Ein Integrationsproblem Des Zarenreiches 1780-1870

  • Author: Reinhard Nachtigal
  • Publisher: Dr Ludwig Reichert
  • ISBN: 9783954901234
  • Category: Caucasus
  • Page: 448
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English summary: The conquest and integration of the Caucasus into the Russian Empire lasted an entire century. At the request of the Christian nations of Georgia and Armenia, leaguered hard by their Muslim neighbors to the South, the Ottoman Empire and Persia, Russia began expanding over the ridge of the Central Caucasus. In 1801 Russia incorporated the kingdom of Eastern Georgia, controlling only a single mountain route which led to her new territory. For many years the "Georgian Military Highway" remained the sole link between Russia and Georgia, constantly threatened by the elements and by mountain tribes which had not yet been subdued by Russia. The Empire continued to conquer ever more parts of the Caucasus, while, at the same time, waging wars against the Ottoman Empire and Persia. Civil engineers from Russia, among them numerous Western Europeans, fought for decades against both the nature and bandits on the highway. Initially, Russia was not able to profit from this expansion, but nevertheless continued her push to the south. She tried to subdue the unruly mountain peoples in the west and east of the Central Caucasus by pushing military lines towards them and resettling or expelling some of those tribes. During that earlier period of conquest and integration, the construction and maintenance of roads was paramount: not only for military campaigns against the mountain tribes, but also during the wars against external neighbors. Around the middle of the 19th century the situation changed. Russia began efficiently integrating most of her Caucasian possessions into the Empire and to pacify the remaining mountainous area. The first issue required further road construction and the extension of political, economic and social infrastructure. The second she achieved by changing military strategy, which also required military highways. For these ends Russia had to invest a great deal of men, money and time until she eventually could profit from the territory in a colonial sense. Thus she performed acts of a civilizing (Christian) mission, which had been the original motive for expansion and became a political and moral pretension for her. With the pacification and integration - and partly also the expulsion - of mountainous Muslim societies largely achieved in the second half of the 19th century, the search for additional passages over the Central Caucasus came to a gradual end while internal traffic was extended by stage-coaches and later by railroad construction. The unremitting necessity of roads for warfare in a fragmented territory lacking infrastructure made for lines of transit which were named "military highways." Some of them served exclusively military ends. Although some have since lost their function, others, which were created, extended or improved by Russian engineers, kept their importance owing to their economic function. By the end of the 19th century the whole of the Caucasus acquired the traffic network as it exists still today in Transcaucasian space, which again is politically, socially and economically fragmented. This network stands as the great achievement of Russia's benevolent mission in the 19th century. With the few exceptions of ancient trade routes in the South Caucasus, i.e. parts of the Silk Road, at the start of the century there were hardly any modern. Lastly the modernization of the Caucasus under Russian rule became a European story, in which a great number of non-Russian experts in Russian service took part, as engineers, administrators, scientists and politicians. German description: Seit Russlands Ausgreifen uber den Grossen Kaukasus dauerte es ein Jahrhundert, bis das Zarenreich ganz Kaukasien unterworfen und integriert hatte. Anlass fur dieses Ausgreifen waren Hilferufe der christlichen Volker der Georgier und Armenier, die von ihren muslimischen Nachbarn im Suden, dem Osmanischen Reich und Persien bedrangt waren. 1801 verleibte sich Russland das ostgeorgische Konigreich ein, das nur durch eine Gebirgsstrasse mit der nordlichen Schutzmacht verbunden war. Fur lange Zeit, wahrend Russland weitere Teile Kaukasiens eroberte, blieb diese "Georgische Heerstrasse" die einzige Verbindung, die durch Natureinflusse und zunachst auch durch nicht unterworfene Bergbewohner standig gefahrdet war. Russische Verkehrsingenieure, darunter sehr viele Westeuropaer, kampften hier gleichzeitig mit der Natur und mit Raububerfallen. Zunachst vermochte Russland aus der Expansion keinen Nutzen zu ziehen. Wirtschaftliche und politische Experimente misslangen, aber auch kolonialistische Versuche, die sudliche Zone zu einem Rohstofflieferanten und Guterimporteur herabzudrucken. Erst als in der Jahrhundertmitte unter dem weitsichtigen Statthalter und geschickten Organisator Furst Voroncov die Entwicklungsmoglichkeiten erkannt wurden, traten die vormodernen Gesellschaften in die Neuzeit ein. Fur Russland bedeutete das vor allem einen weiteren Ausbau der Infrastruktur in die Flache: fur die Anbindung des Postverkehrs, zur Erschliessung der Rohstoffe und nicht zuletzt in Hinsicht auf neue Waffengange mit dem Osmanischen Reich. War noch zu Beginn des 19. Jh.s Kaukasien durch Gebirge kleinflachig strukturiert und von Mensch und Natur gefahrdet, so entwickelte es sich mit dem Ausbau des Verkehrsnetzes zu einem modernen Wirtschaftsraum, in dem die indigenen Volker ihr nationales Selbstbewusstsein entdeckten.Als um 1860 der letzte Widerstand unbotmassiger Bergvolker gebrochen war, begann mit der Industrialisierung und dem Bahnbau ein neues Zeitalter. Trotzdem kam es aber auch jetzt nicht zu einer weiteren Verbindung uber den Grossen Kaukasus, obwohl vor dem Ersten Weltkrieg die Planungen fur eine Eisenbahn im Gebirge reiften. Im Gegenteil, die Befriedung des Raumes, der Bahnbau und die Entwicklung der Seewege schrankten im spaten Zarenreich den weiteren Strassenbau uber das Gebirge ein. Nur in Notlagen hatte Russland in der kriegerischen ersten Halfte des Jahrhunderts Alternativtrassen gesucht und genutzt, deren Anlage teuer und schwierig war, weil der Grosse Kaukasus anders als die Alpen nur wenige passfahige Einschnitte im Hochgebirge bietet. Das hat bis heute fur eine teilweise Isolation und Abgeschiedenheit der transkaukasischen Lander gesorgt, seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion dann auch fur eine neue staatliche und wirtschaftliche Fragmentierung.Die russische Expansion durch Verkehrswege in einem schwierigen Gebirgsraum uber einen langen Zeitraum, mit alten christlichen Volkern und ganzlich verschiedenen Gesellschaftsordnungen, steht fur eine weitgehend gelungene zivilisatorische Mission des Zarenreichs, die zugleich Anspruch und Ursache dieser Expansion war. Der russische Kolonialismus blieb hier unvollendet, eine durchgehende Russifizierung blieb aus, trotz des wirtschaftlichen und kulturellen Ubergewichts der Grossmacht.

Hiob Zwischen Selbstbezichtigung Und Protest

Hiob Zwischen Selbstbezichtigung Und Protest

Gedichte Aus Mittelasien - 19. Bis 20. Jahrhundert

  • Author: Sigrid Kleinmichel
  • Publisher: N.A
  • ISBN: 9783954901494
  • Category:
  • Page: 480
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In mehreren Handschriften uberliefert sind Ghasele und andere Gedichte von einem Dichter, der sich Ayyub (Hiob) nennt. Sie sind in einer Form des spaten Tschaghataisch verfasst und werden im mittelasiatischen Choresm gern von Frauen gelesen, die eine Ausbildung als Vorleserin von religiosen Texten erhalten haben. Das Buch gibt die Texte (86 Gedichte) in Transkription und Ubersetzung sowie Faksimiles zum Vergleich. Ein Kommentar erlautert die Gedankenwelt des Dichters und zeigt, dass einige der Gedichte von einer oder mehreren Frauen hinzugedichtet wurden.